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Portait

„Warum sollte ein Komponist zur Gitarre greifen? Zu diesem wahrhaft behinderten Instrument, das niemand wirklich beherrschen kann, dem selbst einfacher Kontrapunkt zur verzweiflungswürdigen Fingerei wird und das nicht weiter klingt, als ein Dreijähriger spucken kann – Hindernisse wohin man blickt, und unzeitgemäß wie Batikstoff und Räucherstäbchen dazu. – Doch jetzt das große Aber: „Die Gitarre gehört zu unserer Geschichte, ein „wissendes“ Instrument voller Begrenzungen, aber auch voller unbekannter Weiten und Tiefen, verfügt über einen klanglichen Reichtum, der alles zu umfassen vermag, was ein modernes Instrument besitzt, man muss nur, um das bemerken zu können, in die Stille kommen, warten und den Lärm gründlich ausschließen.“

Frank Hilberg in der „Zeit“ Nr. 31 vom 26.07. 2001 unter dem Titel: „Shakespeares Saiten“ Zitat: Hans Werner Henze (1926–2012)

Jan Westerhaus, Dipl.-Gitarrenlehrer, Celle, Konzertante Gitarrenmusik I Klassischer Gitarrenunterricht

Aber unbedingt sollte der Musiker zur Gitarre greifen: diese „Weiten und Tiefen“ zu ergründen ist Ansporn, Aufgabe und Erfüllung für den Gitarristen. Den Studiengang Instrumental-Pädagogik mit dem Schwerpunkt Gitarre am Hamburger Konservatorium und das künstlerische Studium an der Musikhochschule Lübeck schloss Jan Westerhaus mit den Diplomen ab. Er musiziert und unterrichtet als freischaffender Gitarrist und Gitarrenlehrer in Celle. Er unterrichtet eine Gitarrenklasse der Privaten Musikschule Celle e.V.. Der eingetragene Verein examinierter Instrumentalpädagogen verpflichtet sich seit 1968 der Aufgabe, seinen Schülern engagierten Unterricht auf hohem Niveau zu bieten. Der Unterricht im „treffpunkt•musik“ in Bissendorf wendet sich an die Gitarrenschüler in der Wedemark.

Ein Schwerpunkt seiner musikalischen Tätigkeit ist das Konzertieren. Im Ensemble, im Duo und solistisch. Durch die langjährige Auseinandersetzung mit der klassischen Konzertgitarre anstand ein gehaltvolles Repertoire. Es trägt den beiden großen Entwicklungsströmen der morgen- und der abendländischen Musikkulturen, die dieses Instrument prägen und zu etwas Besonderem machen, Rechnung. Neben Liederabenden mit Werken u.a. von Manuel de Falla und Texten von Pablo Neruda, führte er thematisch angelegte, solistische Konzertprogramme auf. Einige der dort gespielten Werke sind als Aufnahme über diese Webseite zu erhalten:

Bach & Rodrigo

Die Spanische

Lamento